Lang, lang ist es her, wer kann sich noch erinnern?
Am 18.-19.Juni 1983 beschlossen 5 fleißige Bäcker und Bäckerinnen…Marie Zeitler, Gertraud und Rudi Schramm, sowie Angela und Franz Kleppmeier für die Kolpingsfamilie für das damals noch genannte Bürgerfest (seit 1984 Stadtfest) in Röthenbach selbstgemachte Küchle zu backen, um sie im Kolpingstand zu verkaufen.
Und somit wurde in der Küche von Marie Zeitler (bzw. Zeitlers Oma, auch Zeitlers Mutter wie sie gerne liebevoll genannt wurde) fleißig gebacken. Stolz wie Bolle wurden die frischen Küchle… beachtliche 100 Stück in den Stand gebracht und zum Verkauf angeboten.
Nun kommen die zwei feschen Jungs (Franz Kleppmeier und Willi Röhrl ins Spiel) siehe Bild. Die Aussage der beiden lautete…Zeitlers Mutter, wenn Du die ganzen Küchle verkaufst, dann tragen wir dich um den ganzen Kolpingstand! Und so geschah es, die Küchle waren alle verkauft und die „Zeitlers Mutter“ landete auf den Armen der beiden starken Männer und wurde um den ganzen Kolpingstand getragen.
Da sieht man was aus einer kleinen Gruppe und eine gute Idee alles werden kann. Bis heute werde noch fleißig Kolpingküchle gebacken, jetzt mit einer Stückzahl im 4 stelligen Bereich und sie erfreuen sich bei den Stadtfestgästen immer noch großer Beliebtheit und darauf können wir stolz sein.